Elektrorasierer & Haarschneider

Einkaufsberatung: Rasierapparat

Historisches

Der Rasierapparat ist eine gründliche und praktische Alternative zur klassischen Nassrasur. Der Elektrorasierer eignet sich auch ideal für die schnelle Rasur zwischendurch und kann sich heute in puncto Gründlichkeit durchaus mit der Nassrasur messen. Wir verraten Ihnen, wie Sie auch im günstigen Preissegment einen zuverlässigen Rasierapparat finden. Informieren Sie sich auch über die Vor- und Nachteile der Nassrasur und Trockenrasur. Ein Haarschneidegerät ist die perfekte Ergänzung für sauber getrimmte Bärte und die moderne Körperrasur.

Die Geschichte der Rasur

Der moderne Rasierapparat gibt lästigen Barthaaren heute keine Chance mehr: Innerhalb weniger Minuten wird jeder Drei-Tage-Bart zur glatten Männerhaut. Auch die traditionelle Nassrasur erfreut sich weiterhin einer großen Popularität und wird heute sogar wieder von spezialisierten Barbieren und in Friseursalons angeboten. Zu frühesten Zeiten sagte die Männerwelt dem lästigen Bartwuchs übrigens noch mithilfe von Feuersteinen und urigen Steinmessern den Kampf an. Die alten Ägypter verwendeten für die Rasur Kupfer- und Goldmesser. Besonders hartgesottene Zeitgenossen im Süden Amerikas pflegten ihren Bart sogar auszuzupfen. Das Rasiermesser geht in etwa auf das Jahr 1550 zurück und wurde im 17. Jahrhundert vom Klapprasiermesser abgelöst. Traditionelle Barbierstuben sind heute vornehmlich im arabischen Raum verbreitet, aber auch in den hiesigen Großstädten erlebt das alte Handwerk jetzt vereinzelt sein Comeback.

Weil es um die Hygiene in den alten Barbierstuben des 18. Jahrhunderts oft nicht gut bestellt war, nahmen die Herren der Schöpfung die Rasur irgendwann selbst in die Hand. Das ging allerdings nicht immer gut: Männer verletzten sich oft mit dem Rasiermesser. Der amerikanische Erfinder King Camp Gilette hatte schließlich ein Einsehen mit den von Schnittverletzungen geplagten Herren und präsentierte 1901 mit dem Rasierhobel den ersten mechanischen Rasierapparat. Heute würde man diesen Rasierapparat einfach als handelsüblichen Nassrasierer bezeichnen. Nur wenige Jahre später stellt Johann Bruecker dann den ersten Elektrorasierer mit Aufziehmotor und rotierenden Klingen vor.

Elektrorasierer

Der erste Rasierapparat von Johann Bruecker läutet 1915 eine neue Ära in der Geschichte der Rasur ein. Der moderne Apparat mit Motor zum Aufziehen und rotierenden Klingen machte den Männern die heimische Rasur deutlich einfacher. In den 30er Jahren folgten dann die ersten Rasierapparate mit Elektromotoren für eine noch bequemere Trockenrasur. Da der moderne Rasierapparat endlich ohne offene Klinge auskam, sprach man auch von der sogenannten Sicherheitsrasur: Ein Scherblatt schützt die Haut vor den Klingen. Die Firma Remington bringt 1937 den ersten handlichen Rasierapparat in den USA auf den Markt. Wenige Jahre später erscheint ein Philipps Rasierapparat mit Drei-Klingen-Schersystem. Der Elektrorasierer wurde im Laufe der Jahre immer weiter entwickelt und ist heute in fast jedem Männerhaushalt anzutreffen.

Ein hochwertiger Rasierapparat ist heute bereits ab etwa 50,- Euro bei verschiedenen Markenherstellern erhältlich. Man unterscheidet Elektrorasierer in Rasierapparate mit klassischen Scherblättern, die von einer Scherfolie verdeckt werden, sowie Apparate mit rotierenden Klingen. Moderne Rasierapparate passen sich beim Rasieren der Gesichtskontur an und entfernen die Barthaare damit auch an schwer erreichbaren Stellen im Gesicht mühelos. Oft ist der Rasierapparat noch mit nützlichen Features wie einem ausklappbaren Langhaarschneider ausgestattet. Ihren neuen Rasierapparat finden Sie besonders einfach, wenn Sie sich Produktbewertungen von Anwendern oder Testergebnisse im Internet oder auch in Magazinen durchlesen. Auch wir haben Kauftipps für Sie zusammengestellt.

Nass/trocken?

Männer verbringen etwa 150 Tage ihres Lebens mit der Rasur. Bis heute rasieren sich viele Männer am liebsten nass. Auch der Rasierapparat hat aufgeholt und überzeugt heute mit seiner neuen Gründlichkeit. Die traditionelle Nassrasur galt lange als besonders gründlich, hat mit modernen Elektrorasierern heute allerdings eine ebenbürtige Konkurrenz bekommen. Letztendlich handelt es sich bei der Nass- oder Trockenrasur wohl auch eher um eine Gewissensfrage: Viele Männer schwören auf ihre klassische Nassrasur, andere wollen den bequemen Rasierapparat nie wieder gegen eine scharfe Klinge eintauschen.

Mit einem Rasierapparat zieht man sich beim Rasieren keine üblen Schnittwunden zu. Der komfortable Rasierapparat bietet mit seiner bequemen Anwendung zudem einen weiteren Vorteil. Der Elektrorasierer kann auch mal morgens auf die Schnelle benutzt werden und bietet sich perfekt für Geschäftsreisen und Urlaube an. Der Rasierapparat entfernt die Barthaare sanft und passt sich dank moderner Technik den Gesichtskonturen perfekt an. Als Argument für die klassische Nassrasur wird hingegen oft ihre unschlagbare Gründlichkeit angeführt: Die Gesichtshaut fühlt sich nach dem Rasieren sehr entspannt und glatt an. Tatsächlich trennt der gute alte Nassrasierer die Barthaare auch direkt an ihrer Wurzel ab während beim Rasierapparat noch eine hauchdünne Scherfolie dazwischen steht. Die häufig auftretenden Pickel nach dem Rasieren lassen sich aber nicht grundsätzlich an der Nass- oder Trockenrasur festmachen: Testen Sie individuell, welche Rasur für Ihre Haut am angenehmsten ist.

Haarschneider

Vorab: Es gibt Bartschneider, Haarschneider und Kombigeräte. Bei derart großer Auswahl fällt es einem wirklich schwer, den Durchblick zu behalten und das richtige Helferlein zu finden. Wer seinen Bart oder auch die Koteletten trimmen möchte, ist mit einem klassischen Bartschneider gut beraten. Ein Haarschneidegerät eignet sich zum Schneiden der Kopfhaare als auch für Körperhaare und den beliebten Drei-Tage-Bart. Hierzu werden spezielle Aufsätze und Präzisionskämme mitgeliefert. Das Haarschneidegerät arbeitet wie ein Rasierapparat mit scharfen Klingen und liegt auch vergleichbar in der Hand. Typisch für ein Haarschneidegerät ist die variable Längeneinstellung, mit der die Bart- oder Haarlänge ganz genau voreingestellt werden kann. Dann gleitet man mit dem Haarschneidegerät langsam über die betreffende Stelle und entfernt alle Haare, die zu lang sind. Die Anwendung des Bartschneiders ist prinzipiell mit dem Haarschneidegerät vergleichbar: Auch beim Bartschneider werden verschiedene Längen voreingestellt.

Das Haarschneidegerät ist grundsätzlich flexibler und eignet sich auch für die sanfte Entfernung der Körperbehaarung. Die Haare an Armen und Beinen werden dabei allerdings nicht komplett entfernt, sondern lediglich gekürzt und ausgedünnt. Viele Männer ziehen das dezente Trimmen ihrer Körperhaare einer kompletten Rasur vor. Stecken Sie hierzu einfach den gewünschten Aufsatz auf Ihr Haarschneidegerät und fahren Sie langsam über die Haut. Ein hochwertiges Haarschneidegerät vom Markenhersteller ist vergleichbar günstig ab etwa 30 Euro im Fachhandel erhältlich.

Kauftipps

Ein guter Rasierapparat überzeugt mit einer besonders gründlichen Rasur. Features wie eine Reinigungsstation erleichtern Ihnen zwar das Säubern des Elektrorasierers, ändern aber am Ergebnis der Rasur nichts. Einige Geräte versorgen die Haut beim Rasieren mit einer angenehmen Lotion, die dezent auf die Haut aufgetragen wird. Greifen Sie auf jeden Fall zu einem Rasierapparat mit Akku- und Netzbetrieb, wenn Sie sich unter der Dusche rasieren möchten. Es gibt auch Rasierapparate mit ausschließlichem Akku-Betrieb zum Aufladen. Moderne Elektrorasierer lassen sich einfach unter fließendem Wasser reinigen und von verbleibenden Haaren befreien. Hilfreiche Produktbewertungen und Testergebnisse zum Thema Nassrasierer und Haarschneidegerät finden Sie zum Nachlesen auch im Internet.

Achten Sie beim Rasieren auch auf das Drum und Dran. Rasieren Sie sich immer vor dem Duschen, weil die Haut beim Duschen leicht aufquillt. Führen Sie den Rasierapparat immer mit kreisenden Bewegungen über das Gesicht und tragen Sie nach der Rasur eine Feuchtigkeitscreme auf. Nach der Trockenrasur fühlt sich die Haut oft trocken an und benötigt die Pflege einer Tagescreme. Falls Sie sich nach der klassischen Methode nass rasieren, feuchten Sie das Gesicht mit warmem Wasser an und tragen dann den Rasierschaum auf. Im Handel wird mittlerweile eine große Auswahl geeigneter Rasiergels und Rasierschäume angeboten – greifen Sie bei Hautproblemen am besten zu einem Sensitive-Produkt. Man lässt die Rasiercreme einwirken und rasiert von unten nach oben.