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Einkaufsberatung: Monitor

Ergonomie

Bildgewaltig: Monitore

Der Monitor ist das Fenster in eine andere Welt - Internet, Spiele, Filme, Fotos, sogar der Arbeitsplatz erscheint auf dem Bildschirm wenn Sie nur das richtige Programm starten. Im Gegensatz zum restlichen Computer schauen Sie während der gesamten Bildschirm-Arbeitszeit auf den Monitor, entsprechend wichtig sollte Ihnen diese Komponente sein. Auch wenn die Zeiten der flimmernden Röhren-Monitore mittlerweile vorbei sind, es gibt dennoch große Unterschiede zwischen den verschiedenen Sorten der Monitore. Und nicht nur das, auch bei den Anschlussmöglichkeiten gibt es eine große Vielfalt.

Wichtigstes Kriterium für den Kauf sollte die Ergonomie des Bildschirms sein.

Wenn Sie täglich längere Zeit vor dem Monitor sitzen wollen oder gar müssen, sollten Sie die Ergonomie des Bildschirmes nicht aus den Augen verlieren. Denn nicht nur für Bildschirmarbeitsplätze sollten einige grundlegende Tipps berücksichtigt werden, auch wenn der Monitor nur für das Freizeitvergnügen genutzt wird, können Rücken und Augen nach einiger Zeit zu schmerzen beginnen.

Kriterien für ergonomische Monitore sind einfach zu umschreiben. Der Monitor sollte das Auge nicht durch glänzende Rahmen oder andere Spiegelungen ablenken. Zudem sollte der Bildschirm am besten in der Höhe verstellbar sein - hier können Sie notfalls allerdings mit einer Bildschirmunterlage improvisieren. Erinnern Sie sich aber daran wenn Sie das nächste mal ein bestimmtes Buch suchen, vielleicht liegt es unter dem Monitor. Drehbar und in einem gewissen Rahmen nach vorne und hinten zu neigen sollte der Monitor aber auf jeden Fall sein. Ideal ist zudem ein direkter Blick auf den Bildschirm, perfekt ist es also wenn der Monitor sich dann an ihre Sitzposition anpassen lässt.

Monitore mit glänzenden Oberflächen sind zwar beliebt und zeigen kräftige Farben und Kontraste. Scheint jedoch die Sonne auf den Monitor, ist der tolle erste Eindruck schon wieder weg, da besonders auf schwarzen Stellen im Bild nur noch Ihr Spiegelbild zu sehen sein wird. Glänzende Klavierlackrahmen stören oft ebenso mit Reflexionen.

Bildschirmgröße

Größe und Auflösung des Monitors sind wichtige Kaufkriterien

Flachbildschirme gibt es in vielen verschiedenen Größen und Formfaktoren. Zusätzlich stellt sich auch noch die Wahl der richtigen Auflösung. Besonders für Personen mit eingeschränkten Sehfähigkeiten ist die richtige Kombination aus Größe und Auflösung nicht unwichtig, da bei einem zu kleinen aber hoch auflösenden Monitor die Zeichen auf dem Bildschirm zu klein dargestellt werden.

Eine schlechte Empfehlung wäre es, wenn Sie in diesem Fall einfach die Auflösung reduzieren um wieder größere Symbole zu bekommen. Ein LCD-Monitor zeigt nämlich nur in seiner nativen Auflösung, im Zweifel handelt es sich dabei immer um die maximal einstellbare, wirklich scharfe Bilder an. Bei niedrigeren Auflösungen muss der Monitor interpolieren, was stark zulasten der Bildqualität geht. Generell gilt: Ein 19 Zoll Monitor mit der FullHD-Auflösung 1920x1080 ist zu viel des Guten. Diese Auflösung ist erst ab 23 Zoll ergonomisch, bei kleineren Monitoren wird das Schriftbild oft zu klein dargestellt.

Mit der zunehmenden Größe der Bildschirme sollte hingegen auch die Auflösung steigen. Bei einem 27 Zoll Monitor mit 1920x1080 Bildpunkten Auflösung gewinnen sie gegenüber einem Monitor mit 23 Zoll und der gleichen Auflösung zwar an Bildfläche hinzu, der größere Monitor vergrößert aber die Arbeitsfläche nicht. Wenn Ihnen also der Platz auf dem Desktop ausgeht, bleibt in diesem Falle nur der Kauf eines zweiten Monitors. Einen guten Kompromiss stellen Monitore mit 23,6 Zoll Bilddiagonale mit 1920x1080 Bildpunkten Auflösung dar.

Anschlüsse

Der Anschluss ist bisweilen mehr als einen Gedanken wert

Je nachdem wie alt oder neu ihre Grafikkarte ist, kann es sein dass der eine oder andere wichtige Monitoranschluss gar nicht vorhanden ist. Praktisch: Viele Monitore werden noch immer mit einem VGA-Anschluss ausgeliefert und finden so auch an älteren Computern Verbindung. Eine Übersicht:

VGA-Anschluss

Bereits 1987 nutzen erste Monitore den VGA-Anschluss - ein Stecker-Dinosaurier also. Maximal lassen sich Auflösungen von 1920x1200 Bildpunkten erreichen, allerdings stößt VGA bei so hohen Auflösungen an seine Grenzen. Das Bild auf dem Monitor wird bei einer zu hohen Auflösung oft nur noch matschig dargestellt, für Auflösungen über 1280x1024 sollte daher ein modernerer Anschluss wie DVI genutzt werden.

DVI-Anschluss

Im Gegensatz zu VGA überträgt DVI die Signale digital zum Monitor. Die weit verbreitete Auflösung 1920x1080 lässt sich so ohne Qualitätsverlust problemlos übertragen, hochwertige Dual-Link-Kabel erreichen an entsprechenden Monitoren auch 2560x1600 Bildpunkte. An einem DVI-I-Anschluss lässt sich per Adapter auch ein VGA-Kabel anschließen. Auch HDMI-Adapter sind problemlos möglich.

HDMI

Die Multimediaschnittstelle für den Monitor. HDMI ist ein für Unterhaltungselektronik entwickelter Anschluss und überträgt neben Bildsignalen mit bis zu 1920x1200 auch Audiosignale. Zudem unterstützt HDMI Kopierschutzmechanismen für die Wiedergabe von Blu-ray-Filmen am Monitor.

Displayport

Besonders Apple-Nutzer kennen den Displayport, werden doch an neuen Macs Monitore mit dieser modernen Schnittstelle verbunden. VGA, DVI und HDMI lassen sich problemlos adaptieren, der Stecker kann zudem Kameras oder Touchscreen-Signale übertragen.

3D-Monitore

Nicht nur im Kino oder im Wohnzimmer setzt sich 3D durch.

Im Gegensatz zu den großen 3D-Fernsehern fürs Heimkino wirkt ein 3D Monitor für den PC recht zierlich. Dafür stimmt der Bildeindruck, vor allem wenn Nvidias 3D-Vision zum Einsatz kommt. Sie benötigen für 3D-Vision allerdings aufeinander abgestimmte Komponenten: Ein Monitor mit 120 hz Bildwiederholfrequenz und Nvidia-Zertifizierung, einen 3D-Vision Infrarotsender und eine Shutterbrille. Zudem funktioniert 3D-Vision nur mit Grafikkarten von Nvidia. Allerdings handelt es sich dabei auch um die am leichtesten zu nutzende 3D-Technik am PC Monitor, zusätzliche Anpassungen sind nur selten nötig.

Vor allem bei Spielen zaubert die 3D-Vision beeindruckende Bilder auf den Monitor und die Auswahl an Bildschirmen mit 120 hz Wiederholfrequenz steigt regelmäßig. Und es müssen 120 hz sein - nur so kann der Monitor genug Bilder liefern um ein flüssiges 3D-Erlebnis zu gewährleisten. Die Shutterbrille zeigt davon nämlich nur jeweils 60 Bilder pro Sekunde und pro Auge an. Achten Sie beim Kauf eines 3D-Monitors aber auf die Helligkeit des Bildschirms. Die Shutterbrille schluckt sehr viel Licht, weshalb auf zu dunklen Monitoren bei dunklen Szenen kaum etwas zu erkennen ist. Und zu klein sollte der Monitor auch nicht sein - weniger als 23 Zoll liefern kein überzeugendes 3D-Erlebnis auf den Bildschirm.

Sondermodell

Oft ist der Monitor nicht mehr nur PC-Arbeitsfläche sondern dient auch als Zuspieler für Filme und Fernsehen

Mit dem Sprung zum Format 16:9 sind Monitore am PC multimediatauglich geworden. Doch viele Hersteller gehen noch einen Schritt weiter und integrieren zusätzliche Sonderfunktionen in ihre Bildschirme. Gerne gesehene Extras sind USB-Schnittstellen oder Kartenleser, damit Sie sich nicht immer zum PC bücken müssen wenn Sie einen Speicherstick einlegen wollen. Auch in den Rahmen des Monitors integrierte Webcams sind nicht unpraktisch, zumal diese Kameras auch ein Mikrofon mitbringen und so zusätzlichen Platz auf dem Schreibtisch sparen.

Besonders pfiffig sind jedoch Kombinationen aus Monitor und Fernseher. Dabei integriert der Hersteller einen oder mehrere TV-Tuner in den Monitor und erweitert die Anschlussvielfalt um TV-typische Stecker wie SCART, Komponente oder S-Video. HDMI für die Spielkonsole findet sich ja eh bereits in fast jedem Monitor. Für den TV-Empfang bieten die Kombi Monitore zumeist integrierte Tuner für DVB-T, Kabelanschluss und ab und zu auch für den Satellitenempfang. Der Monitor lässt sich mit anliegendem TV-Signal wie ein normaler Fernseher nutzen, sogar eine Fernbedienung liegt bei. Mit der Fernbedienung können Sie allerdings auch wieder in den PC-Modus wechseln. Noch nicht sehr weit verbreitet sind jedoch Bild-in-Bild-Funktionen - Fußball schauen während Sie die Tabelle fertigstellen geht so leider nicht. Diese Monitore sind allerdings ideal für Gästezimmer oder wenn schlicht kein Platz für Monitor und TV ist. Zum Fernsehen muss im Gegensatz zur TV-Karte der PC nicht eingeschaltet sein.