Einkaufsberatung: Webcams

Die Webcam – Eintrittskarte in die Videokommunikation

Seit das Breitbandinternet günstig und fast überall verfügbar ist, spielen Videos im Internet eine stetig wachsende Rolle. Millionen von selbsterstellten Videos auf Plattformen wie Facebook und YouTube legen Zeugnis davon ab, wie auch die mittlerweile alltägliche Kommunikation per Video. Und zu Recht, warum sollte man sich heutzutage noch mit einem einfachen Anruf zufrieden geben, wenn man ohne viel Aufwand auch eine Videounterhaltung haben kann? Moderne Kommunikationssoftware wie Skype oder die Instant Messaging Programme ICQ und MSN Messenger bieten einfache und zuverlässige Möglichkeiten für Videoanrufe am heimischen Computer. Was in Laptops und Smartphones häufig integriert ist, muss für Standalone Rechner zumeist noch angeschafft werden: Eine Kamera bzw. eine Webcam. Erfahren Sie hier mehr über Eigenschaften und Benutzung von Webcams und finden Sie das Gerät für Ihren Bedarf.

Voraussetzungen

Was muss mein Computer mitbringen?
Webcam für den PC
Die grundsätzlichen Voraussetzungen für einen Videochat sind schnell geschaffen. Man braucht einen Computer mit einer – möglichst schnellen – Internetverbindung sowie einen freien Anschluss für die Kamera am Computer (meistens USB). Einige neuere Fernsehgeräte wie internetfähige LCD- und Plasma-TVs bieten ebenfalls die Möglichkeit zum Anschluss einer Webcam. Hier findet neben USB häufig auch der HDMI-Anschluss Verwendung. Inzwischen verfügen fast alle Webcams über ein eingebautes Mikrofon mit guter Rauschunterdrückung, es besteht im Normalfall also nicht die Notwendigkeit noch ein weiteres Gerät für den Ton anzuschaffen.

Technisches

Megapixel, Framerate, Autofokus und Co.
Bei den technischen Angaben einer Webcam fällt einem meistens zuerst die Auflösung ins Auge. Vergleicht man mehrere Angebote, so werden Auflösungen teilweise unterschiedlich angegeben, was sehr verwirrend sein kann. Neben der direkten Angabe der Bildpunkte (z.B. „1.024x768“ = Bildbreite x Bildlänge), ihren äquivalenten Benennungen (z.B. „XVGA“ als Bezeichnung für 1024x768 Bildpunkte) finden sich auch HD-Bildmaße wie „720p“ (1280x720 Bildpunkte) oder eine Angabe in Megapixeln (Millionen Bildpunkte (1024x768 entsprechen etwa 0,8 Megapixel)). Es lohnt sich bei der Auflösung also immer genau hinzuschauen, um eine Vergleichbarkeit zweier Modelle mit unterschiedlichen „Maßeinheiten“ zu gewährleisten. Bei Modellen mit hoher Auflösung ist zudem zu beachten, dass eine höhere Auflösung zwar meistens besseres Bild schafft, jedoch auch immer die Übermittlung größerer Datenmengen und daher eine schnellere Internetverbindung für ruckelfreien Betrieb voraussetzt. Dies gilt umso mehr, wenn die Framerate der Kamera, also die Rate der aufgenommenen Bilder pro Sekunde, sehr hoch ist.
Eine moderne Webcam sollte über einen Autofokus verfügen, also automatisch auf das Bildzentrum scharfstellen können. Außerdem sollten die Kamera und ihre Software Einstellungen für die Farbanpassung und Belichtungskorrektur bereitstellen um sich individuellen Licht- und Raumverhältnissen anpassen zu können. Für Aufnahmen im Dunkeln gibt es meistens ebenfalls Voreinstellungen, ebenso sind Möglichkeiten zum Hinzufügen von Bildeffekten ein gerne mitgeliefertes Extra. Das Aufnehmen von Einzelbildern ist mit den meisten Webcams ebenfalls möglich.

Anbringung & Design

Eine Kamera für alle Geräte?
Webcam für den Fernseher
Die meisten Webcams verfügen über einen Clipmechanismus, mit dem sie an die Oberkante des Computermonitors befestigt werden. Im Optimalfall verfügt die Kamera über eine Universalhalterung, die sowohl die Befestigung an einem Monitor und Laptopbildschirm, als auch das Aufstellen auf dem Schreibtisch zulässt.
Für moderne, internetfähige Fernseher, die über Software für Videokonferenzen verfügen oder direkte Anbindung an Social Media Plattformen zulassen, gibt es häufig spezielle TV-Kameras. Dies kann speziell notwendigen Anschlüssen für den Fernseher geschuldet sein, häufig bieten die Hersteller der Fernseher aber auch form- und designtechnisch angepasste Geräte an, die gut zum Fernseher passen und dadurch das heimische Wohnzimmer optisch nicht verunstalten.