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Einkaufsberatung: Beamer

Aufstellen

Mit einem Beamer wird Fernsehen zu einem Kinoerlebnis
Wollen Sie Ihren Lieblingsschauspieler in Lebensgröße anschauen? Oder die nächste Fußball-WM gemeinsam mit Freunden bei einem privaten Public Viewing erleben, ohne sich vor einem mickrigen Fernseher zusammenraufen zu müssen? Dann ist ein Beamer genau das Richtige für Sie: Mit einer großen Leinwand und einem geeigneten Projektor werden Sie sich Ihr eigenes Heimkino erschaffen - Ihre Freunde werden vor Neid erblassen! Doch da es auf dem Markt zahlreiche Beamer gibt, zeigen wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten müssen. Erfahren Sie zudem, was die Unterschiede zwischen einem LCD-, LED- und einem DLP Projektor sind und welches technische Verfahren für Sie geeignet ist.

Beamer richtig aufstellen: So stellen Sie Ihren Projektor richtig auf
BeamerUm Ihren Beamer optimal auszunutzen zu können, müssen Sie verschiedene Dinge beachten: Der Raum, in dem der Beamer aufgestellt werden soll, muss groß genug sein, damit ein ausreichender Abstand zwischen dem Projektor und der Leinwand vorhanden ist. Der Abstand zur Leinwand bestimmt die Bildgröße für den geplanten Beamer. Außerdem sollte der Raum über Rolladen oder blickdichte Vorhänge verfügen, die es ermöglichen, den Raum abzudunkeln. Wenn es zu hell ist, ist der Kontrast der Bilder, die der Beamer auf die Leinwand wirft, besonders bei einem sehr günstigen Projektor zu gering. Wer seinen Beamer draußen verwenden möchte, sollte deshalb nicht nur bis zur Dämmerung warten, sondern vor allem in einen guten Beamer investieren. Damit das Bild exakt auf der Leinwand abgebildet werden kann, sollte Ihr Beamer über einen Lens Shift verfügen. Dieser ermöglicht es, das Bild mit einem beweglichen Objektiv nach oben, unten, rechts oder links zu verschieben, ohne die Beamer-Position verändern zu müssen. Wenn Ihr Beamer nicht über ein Lens Shift verfügt, dauert es immer eine ganze Weile, bevor der Beamer ein exaktes Bild auf die Leinwand wirft. Sie müssen womöglich mit Büchern oder Kartons hantieren, damit der Beamer eine optimale Aufstellung hat. Unsere Empfehlung ist deshalb: Kaufen Sie nur einen Beamer mit Lens Shift, um sich eine mitunter langwierige Fummelei an Ihrem Beamer zu ersparen und direkt mit dem Filmerlebnis starten zu können.

Bildqualität

Beamer einstellen: Worauf Sie achten müssen, um bestmögliche Bildqualität mit Ihrem Beamer zu erreichen
Damit Ihr Heimkinoerlebnis nicht vom ersten Tag an zu einem Flop wird, möchten wir Sie darüber informieren, wie Sie eine bestmögliche Bildqualität mit einem Beamer erreichen können. Zunächst sollten Sie wissen, dass die Farben und die Schärfe der Bilder individuell eingestellt werden können und sollten. Dazu lassen Sie Ihren Beamer zunächst einmal einige Minuten warmlaufen, bis er betriebsbereit ist. Wenn die Farben trotz abgedunkeltem Zimmer unnatürlich wirken, müssen Sie die Farben in Ihrem Beamer neu einstellen. In der Regel lassen sich die drei Grundfarben (Blau, Grün, Rot) getrennt voneinander einstellen. Ändern Sie die Farbwerte jedoch nur minimal und in kleinen Schritten, da zu große Farbsprünge ein noch unnatürlicheres Bild erzeugen. Einfacher geht es mit einer Test-DVD, die im Internet kostenlos heruntergeladen werden kann. Auf dieser befindet sich ein Farbbalken, der ein Bild in optimalen Farben auf Ihrer Leinwand erscheinen lässt. Passen Sie die Farben in Ihrem Beamer dem Farbbalken entsprechend an. Die Schärfe der Bilder können Sie am Objektiv regulieren, wobei viele Beamer jedoch mittlerweile über eine automatische Regulierung der Schärfe verfügen. Optimale Bildqualität erreichen Sie auch über den richtigen Anschluss: Ein HD-ready-Projektor verfügt über drei Videoeingänge: HDMI, YUV und FBAS (gelbe Buchse). Mit den beiden Erstgenannten erzeugen Sie eine sehr gute Qualität, den FBAS-Eingang hingegen sollten Sie meiden, da dieser schlechte Bilder vom Projektor auf die Leinwand überträgt.

Technik

Bei einem Projektor kommt es auf technische Details an: Die Beamer unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Verfahrenstechnik
BeamerWenn Sie sich bereits auf dem Markt für Beamer umgeschaut haben, wird Ihnen aufgefallen sein, dass in den technischen Details eine der folgenden Abkürzungen auftaucht: LED, LCD oder DLP. Doch was bedeuten diese und welcher Projektor ist der richtige für Ihr Wohnzimmer? Ein Projektor mit LCD-Technik ist im Vergleich zu den anderen Techniken preiswert. Der Nachteil dieses Typs ist vor allem, dass dunkle Filmszenen oder schwarze Kleidung als Grau angezeigt werden. Die Farbintensität ist also nicht so gut. Während das Schwarz bei einem Beamer mit DLP-Technik (Digital Light Processing) aufgrund seiner höheren Kontraststärke in der Regel sehr gut ist, kann bei manchen Geräten ein Regenbogeneffekt auftreten. Bei diesem sieht man in besonders kontrastreichen Bildern einen Farbrand oder ein buntes Flimmern. Dieses verursacht bei einigen Menschen Kopfschmerzen. Hinzu kommt, dass diese Beamer aufgrund des Farbrades und des Lüfters relativ geräuschintensiv sind. Von sensiblen Menschen kann dieses Geräusch als sehr störend empfunden werden. Ein Beamer mit LED-Technik ist ein eher handlicher Beamer, der sehr energieeffizient ist. Er benötigt wenig Strom und kommt auf eine Akkuleistung von bis zu drei Stunden. Leider ist die Leuchtkraft der Beamer mit LED-Technik nur gering, sodass insbesondere bei günstigen Geräten nur eine kleine Bilddiagonale von etwa einem Meter erzeugt werden kann. Obwohl diese Beamer kein Farbrad besitzen, kann es zu einem Regenbogeneffekt wie oben beschrieben kommen.

Leinwand

Nur mit der richtigen Leinwand kann sich ein Beamer optimal entfalten
Bei dem Kauf einer Leinwand für ein optimales Bild aus Ihrem Beamer müssen Sie auf den Gain-Wert achten, der anzeigt, wie hell das Bild auf der Leinwand dargestellt wird. Dieser sollte einen Wert von 1.5 nicht übersteigen. Bei einem höheren Wert wird das Licht vom Beamer sehr viel stärker reflektiert, sodass das Bild vor allem für seitliche Betrachter als schlecht empfunden wird. Soll der Projektor ausschließlich im Heimkinobetrieb genutzt werden, ist ein Gain-Wert zwischen 1.0 und 1.3 zu empfehlen. Achten Sie beim Kauf einer Leinwand darauf, ob ein schwarzer Rahmen das weiße Tuch umschließt. Diese Leinwände sind besonders gut, da durch diese das Bild aus dem Beamer kontraststärker wirkt. Folgende Leinwandtypen sind zu unterscheiden: Eine Rahmenleinwand wird direkt an die Wand gehängt. Wenn es Sie nicht stört, dass die Leinwand immer sichtbar ist, ist dieses Modell für Sie zu empfehlen, da die Leinwand immer gut gespannt ist und gute Bilder erzeugt. Rolloleinwände lassen sich entweder automatisch oder per Hand einrollen. Montiert werden sie entweder ebenfalls an einer Wand oder an die Zimmerdecke. Für ein optimales Bild ist diese Leinwand kaum geeignet, da das dünne Leinwandtuch stets wellig wirkt und das Bild dadurch verschlechtert. Die Stativleinwand ist insbesondere für Gelegenheitsnutzer ideal, da sie nur nach Bedarf aufgestellt werden muss und leicht verstaut werden kann. Wie die Rolloleinwände sind diese ebenfalls wellig.

Kaufberatung

Achten Sie auf Details, sodass Sie lange Freude an Ihrem Beamer haben
BeamerSie möchten mit Ihrem Beamer hauptsächlich Filme anschauen? Dann sollten Sie sich für einen Projektor entscheiden, der über das sogenannte 16:9-Bildformat mit einer Auflösung von 720p verfügt. Eine geringere Auflösung ist zu vermeiden, da diese maximal für Unternehmenspräsentationen ausreichen würde, nicht jedoch für eine optimale Bildübertragung von Fernsehsendungen und Filmen. Ein moderner Beamer sollte mit dem HD-Ready-Logo versehen sein. Dieses Logo ist eine Art Absicherung, dass Ihr Beamer auch in Zukunft noch problemlos eingesetzt werden kann. Überlegen Sie vor dem Kauf, wo Sie Ihren Beamer aufstellen wollen. Wenn der Abstand zwischen der Leinwand und dem Beamer sehr groß sein muss, müssen Sie sich für einen Beamer mit starker Leuchtkraft und Bildauflösung entscheiden. Der Begriff ANSI-Lumen sagt beim Beamer etwas über die Lichtstärke aus. Einstiegsmodelle haben heutzutage meist einen Wert von 1.000 Lumen. Diese Lichtleistung von einem Beamer ist in einem normalgroßen Zimmer ausreichend, für große Räume hingegen sollte der ANSI-Lumen-Wert deutlich höher sein. Hier gilt: Je größer der ANSI-Lumen-Wert ist, desto teurer ist auch der Beamer. Die Stärke der Leuchtkraft hat jedoch Auswirkungen auf den Geräuschpegel des Geräts. Da die Glühlampe bei einer hohen Leuchtkraft heißer wird, kommt der Lüfter verstärkt zum Einsatz. Dies erhöht wiederum den Geräuschpegel. Wenn Sie einen Beamer kaufen, sollten Sie deshalb die angegebene Dezibel-Anzahl berücksichtigen: Der Geräuschpegel sollte maximal bei 35 Dezibel liegen.