Einkaufsberatung: Fritteuse

Die Merkmale

Pommes & Co.: Die Kunst des Frittierens

Außen knusprig, innen zart und saftig. Lecker. So sollen nicht nur die perfekten Pommes frites sein, sondern im Prinzip alles, was aus der Fritteuse kommt. Ob Wiener Schnitzel, Wedges, Chicken Nuggets, Fisch, Gemüse oder Krapfen, es gibt kaum etwas, das sich nicht in der Fritteuse zubereiten lässt. Wir verraten Ihnen, was die Geräte können müssen, damit das Essen den richtigen Knusper-Effekt bekommt. Und gefahrensicher soll die Fritteuse natürlich auch sein. Wir bieten die passende Auswahl und geben heiße Tipps.

Worauf es bei einer Fritteuse ankommt

Textblock 1: Eigentlich soll eine Fritteuse vor allem eines: dafür sorgen, dass das Essen toll schmeckt. Es darf nicht vor Fett triefen oder labbrig an der Gabel hängen. Und natürlich auch nicht verkokelt sein. Und da Sie selbst nicht viel tun können, außer Knöpfchen zu drücken, muss die Fritteuse gut ausgestattet sein. Die durchschnittliche Leistung einer Fritteuse liegt bei 1.000 und 2.000 Watt, und das sorgt bereits für stattliche Ergebnisse. Bei der Sicherheit ist eine gute Wärme-Isolierung das A und O, vor allem, wenn die Friteuse-Feinschmecker Nummer Eins in der Nähe sind: Kinder. Auch eine Fritteuse mit Klappdeckel, der sich nur auf Knopfdruck öffnen lässt, vermeidet Unfälle, im Gegensatz zu den Modellen mit einem einfachen losen Deckel, bei dem Sie sich schneller verbrennen können. Ebenfalls vorteilhaft bei einer Fritteuse: wenn man den Frittierkorb erst bei geschlossenem Deckel ins heiße Öl senken kann, so vermeidet man Fettspritzer. Eine stufenlose Feinjustierung der Temperatur wäre auch nicht schlecht, so können Sie selbst Einfluss auf den Hitzegrad nehmen. Ein Timer an der Fritteuse mag für Frittier-Newcomer eine Hilfe sein, aber mit der Zeit könnte er überflüssig werden, da die Erfahrung hierbei die größere Rolle spielt. Ein Wort noch zu den Filtern: Aktivkohlefilter bekämpfen den Frittiergeruch sehr gut und verhindern, dass Ihre Küche plötzlich nach billiger Frittenbude riecht. Der Nachteil: Sie müssen häufig gewechselt werden.

Die Modelle

Kaltzone, Roto-Friteuse und noch mehr Luxus

Wenn Sie in unserem Shop stöbern, werden Ihnen die unterschiedlichen Modelle einer Friteuse auffallen. Der Trend geht zu immer raffinierteren und leistungsfähigeren Geräten mit noch mehr Komfort. So gibt es Ausführungen mit bis zu 3.500 Watt, die das Öl schneller erhitzen können. Manche Friteuse verfügt sogar über eine selbstständige Fettreinigung. Auch sehr praktisch: Wenn sich die einzelnen Teile der Fritteuse auseinander nehmen und in der Spülmaschine reinigen lassen. Auch in der Technik macht die Fritteuse Fortschritte. So gibt es welche mit einem schräg rotierenden Korb, bei dem das Essen nur zeitweise mit dem Fett in Berührung kommt und sich nicht so stark damit vollsaugen kann. Und: Die Roto-Friteuse benötigt viel weniger Öl, manchmal nur noch die Hälfte im Gegensatz zu den übrigen Modellen. Auch nicht schlecht: Eine Fritteuse mit einer so genannten „Kaltzone“, bei der der untere Teil des Fetts kälter bleibt. Erhitzt wird die Kaltzonen-Friteuse durch Heizelemente über dem Boden, während sich die darunter liegende Zone nur auf ungefähr 80 Grad erhitzt. So können kleinere Essensstückchen, die durch den Korb fallen, nicht wie sonst verbrennen und unerwünschte Röstaromen ans Öl weitergeben. Und das Öl lässt sich prima beim nächsten Mal wieder verwenden. Sind Sie ein Fan von Profi-Ausstattungen, dann greifen Sie zu einer Friteuse aus Edelstahl, das Material ist robuster und sieht edel aus. Wir haben Edelstahl-Friteusen auf Lager.

Fritteuse light

Frittieren ohne Fett

Wie, Frittieren ohne Fett? Gibt’s das? Na ja, so ganz ohne einen Tropfen Öl funktioniert das zwar nicht, aber mit wesentlich weniger als mit einer herkömmlichen Fritteuse. Alles bloß heiße Luft? Stimmt. Denn diese Friteuse arbeitet mit Heißluft und sorgt für schonendes Garen, spezielle Rührschaufeln verteilen das bisschen Fett – lediglich 1,4 cl – gleichmäßig, damit auch wirklich nix anbrennt. Und Fett ist nun mal auch ein wunderbarer Geschmacksträger. Tiefkühlkost hingegen kommt sogar ganz ohne Fett aus. Egal, ob Pommes, Gemüse, Fleisch mit oder ohne Panade, Geflügel und Meeresfrüchte, die Fritteuse bringt alles auf den Punkt. Die Alleskönnerin versteht es zu Frittieren, Garen oder Kochen. Und sie lässt noch leichter reinigen als ihre Schwester, die herkömmliche Fritteuse. Vorsicht allerdings bei Frittier-Klassikern wie Frühlingsrollen oder Krapfen: Der Rührarm würde ihnen nicht so gut bekommen. Auch wenn kritische Feinschmecker sagen, dass die Pommes frites nicht ganz so knusprig werden wie mit der klassischen Fritteuse, wenn Sie aber gern schlemmen und trotzdem auf eine fettarme Ernährung achten wollen, dann ist diese Fritteuse eine super Alternative. Genuss ohne Reue, die Heißluft-Friteuse macht’s möglich. Wenn Sie das Fett jedoch nicht fürchten – hier noch ein Insider-Tipp: Die Pommes frites vorher in Öl wenden, dann werden sie auch mit Heißluft schön knusprig. Und auch mit dieser Fritteuse zeigt sich: Mit ein bisschen Übung können Sie die köstlichsten Gerichte zaubern.

Das Frittieren

Bruzzeln, bis es goldgelb leuchtet

Frittieren? Nichts einfacher als das. Fritteuse anschmeißen, und los geht’s. So kann man es natürlich machen. Aber wenn Sie einige Regeln beachten, wird das Ergebnis umso köstlicher. Egal, was Sie frittieren, Sie sollten es vorher gut abtrocknen, bevor Sie es in die heiße Fritteuse geben. Und bei Tiefgekühltem das Eis oder Wasser abschütteln. Wenn Sie Panade benutzen, alles am besten erst kurz vor dem Frittieren panieren und danach sofort ins heiße Öl der Fritteuse geben. Empfohlen wird auch, die Fritteuse erst bei 60 bis 80 Grad etwa zehn Minuten vorzuheizen, damit das Fett anfängt zu schmelzen, und dann die Temperatur auf maximal 175 Grad hochzustellen: die ideale Temperatur für das meiste Frittiergut - und die Gefahr, dass sich Acrylamid beim starken Erhitzen von kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln bildet, wird geringer. Durch die Fett abweisende Kruste bleibt das „Innenleben“ schön saftig. Bei zu niedriger Temperatur saugt es zu viel Öl auf, bei zu hoher Hitze wird es außen schnell braun, während das Innere noch nicht richtig gar ist. Und wie erkennen Sie die richtige Temperatur in der Fritteuse? Zum Beispiel mit dem Brotkrumen-Test: Werfen Sie den Brösel ins heiße Fett, zischt es und bräunt schnell, hat die Fritteuse die perfekte Hitze. Zum Frittieren eignen sich alle hitzestabilen Öle, wie Palmöl, Palmkernfett, Kokosfett und Butterschmalz. Butter selbst eignet sich überhaupt nicht, ebenso wenig natives Olivenöl.

Ölwechsel

Wohin mit dem Alt-Öl bei der Fritteuse?

Wer sich bislang noch nicht für eine Fritteuse entscheiden konnte, weil er das Fett und damit die vielen fiesen Kalorien fürchtet, darf sich freuen. Zum einen gibt es Modelle wie die Kaltzonen-Friteuse und erst recht die Heißluft-Friteuse, die mit erheblich weniger Fett auskommen, zum anderen können Sie nach dem Frittieren die Speisen unter Wärme auf einem Küchentuch ausbreiten, das zusätzlich überschüssiges Öl aufsaugt. Ernährungswissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das Fett erst nach dem Herausnehmen aus der Fritteuse, also beim Abkühlen, von der jeweiligen Speise aufgesogen wird. Doch eine Frage bleibt trotzdem: Wohin mit dem Öl in der Fritteuse? Wenn es von Speiseresten und verbrannten Krümeln gefiltert wurde, lässt es sich mehrfach verwenden. Feinschmecker schwören sogar darauf, dass es dadurch geschmacksintensiver wird, weil sich die Aromen vermischen. Da ein Teil des Öls beim Frittieren ohnehin verbraucht wird, kann man beim nächsten Mal frisches Öl in die Fritteuse nachfüllen und so die Verwendbarkeit verlängern. Nach jedem Gebrauch sollten Sie die Fritteuse leeren und reinigen. Manche Fritteuse verfügt praktischerweise über einen Schlauch, durch den Sie das Fett ablassen und wieder verwenden können. Im Kühlschrank aufbewahrt, lässt es sich ungefähr bis zu zwölf Mal verwenden. Das Alt-Öl aus der Fritteuse jedoch nicht einfach in den Ausguss kippen, sondern abkühlen lassen und in einen Behälter füllen - und dann ab in den Restmüll.