Weihnachten ist hierzulande ein Millionengeschäft. Viele Einzelhändler vertrauen auf unsere saisonale Ausgabefreude, um den Rest des Jahres zu bestehen. Und immer wieder werfen wir unsere guten finanziellen Vorsätze über Bord, wenn es darum geht, für unsere Liebsten Geschenke zu kaufen. Nicht umsonst ist das Fernsehen im Januar voll von Kredit- und Darlehenswerbung (neben den obligatorischen Spots für Neujahrsdiäten oder Programmen, die einem helfen sollen, mit dem Rauchen aufzuhören).
Aber keine Sorge, Hilfe naht. Weil so viele von uns sich tief in die finanzielle Bredouille reiten, hier 6 Tipps, wie Sie Ihre Weihnachtsausgaben am besten planen.
Weihnachten bedeutet nicht nur, die spaßigen Geschenke zu bezahlen. Hypotheken und Kredite müssen weiterhin bezahlt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass manche Arbeitgeber ihre Mitarbeiter nicht wie sonst am Ende des Monats bezahlen, sondern früh im Dezember.
Das ist toll für gewisse weihnachtliche Ausgaben, kann aber die Januarrechnungen durcheinander bringen, wenn Sie statt der üblichen vier nun sechs Wochen lang über dasselbe Geld verfügen müssen. Überlegen Sie sich also, wie lange Ihr Geld bis zum nächsten Gehalt halten muss, bezahlen Sie die Rechnungen zuerst und geben Sie dann nur den Rest für Geschenke aus.
Beliebte Artikel werden zu Weihnachten nicht günstiger. Ganz im Gegenteil, sie können ganz vom regulären Markt verschwinden und/oder zu horrenden Preisen bei eBay auftauchen.
Wenn Ihr Liebster sich den neuesten iPod Touch oder Sony PSP wünscht, suchen Sie am besten jetzt schon danach auf Kelkoo, damit Sie eine Vorstellung haben, was Sie das kosten wird. Tipp: speichern Sie sich die Produktseite als Favorit und kaufen Sie so schnell Sie können.
Planen und frühzeitig kaufen heißt auch, die Kosten umzuverteilen. Warum nicht im Januar einfach Kleidungsstücke eine Größe größer kaufen und im nächsten Jahr dem Junior schenken? Oder Weihnachtskarten und Geschenkpapier – nach dem Fest ist alles immer günstiger als vor dem Fest.
Die Gefahr bei Online-Käufen ist dass man schnell die Ausgaben aus den Augen verliert. Kein Bargeld hat den Besitzer gewechselt, und so viele verschiedene Artikel kommen von so vielen verschiedenen Online-Shops, dass es allzu leicht ist, zu vergessen, wieviel man schon gekauft hat. Machen Sie sich also eine Liste mit allem, was gekauft wurde. Achten Sie darauf, die Gesamtpreise aufzuschreiben, also unbedingt auch die Versandkosten, nicht nur den Artikelpreis. Und vergessen Sie nicht, dass manche Shops auch Geschenkverpackungen zum Extrapreis anbieten. Hier empfiehlt sich die Frage: lohnt sich der Extrapreis, oder kann ich es nicht lieber doch selbst einpacken?
Shopping ist psychologische Kriegsführung. Händler benutzen äußerst augeklügelte Methoden, um uns dazu zu bringen, noch mehr Geld bei ihnen zu lassen. Schlagen Sie sie mit ihren eigenen Waffen.
Bevor Sie sich fragen, was Sie jemandem kaufen, setzen Sie sich eine finanzielle Grenze und wählen Sie das Geschenk dann entsprechend dieser Grenze.
Online-Shoppen eröffnet Myriaden witziger Geschenkideen, die nicht die Welt kosten. Wenn Sie auf Kelkoo suchen, wird das Ihre Ausgaben merklich reduzieren.
Die Liste der Empfänger von Weihnachtskarten wird jedes Jahr länger. Das gleiche tut dann auch der Recycling- und Müllberg im Januar. Eine vierköpfige Familie kann bis zu 40 für Weihnachtskarten ausgeben. Warum dieses Geld nicht einfach einer gemeinnützigen Organisation spenden oder eben die Karten selber basteln? Kinder lieben es, zu Weihnachten kreativ tätig zu werden. Einfaches buntes Papier oder Packpapier mit einer Schleife kann so schön sein. Versuchen Sie auch, das alte Papier vom letzten Jahr wiederzuverwenden.
Listen helfen Ihnen, sich genau vor Augen zu halten, was Sie kaufen müssen und was Sie bis dahin ausgegeben haben. Dies wird helfen, die Kosten zu kontrollieren und teure Impulsivkäufe zu vermeiden. Es gibt drei wichtige Listen: